360 Grad Führungskräfte-Feedback

 

Das 360 Grad Feedback findet in erster Linie bei Führungskräften Anwendung. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, weshalb ein solch umfassendes Multi-Rater-Feedback in der Regel zur Beurteilung von Fach- und Führungskräften eingesetzt wird und wie eine Light-Version des 360 Grad Feedbacks für Mitarbeiter aussehen kann.

 

360 Grad Feedback: Warum Schwerpunkt auf Fach- und Führungskräfte?

Im Mittelpunkt des 360 Grad Feedbacks stehen in der Regel Führungskräfte. Das hat vor allem drei Gründe:

 

Wirtschaftliche / Strategische Gründe: Die Beförderung einer Führungskraft kann je nach Hierarchielevel enorme finanzielle und strategische Auswirkungen auf ein Unternehmen haben. Vor allem da Managementgehälter immer häufiger einem Zigfachen der Mitarbeitergehälter entsprechen. Vor diesem Hintergrund scheint der angeblich erhebliche Aufwand einer 360 Graf Befragung gerechtfertigt (Dass der Aufwand heutzutage mit Online-Lösungen wie LamaPoll gar nicht so erheblich ist, zeigen wir Ihnen in unserem Helpdesk).

 

Methodische Gründe: Eine umfassende Bewertung von Mitarbeitern – durch Kunden, Kollegen, Führungskräfte – der Gedanke daran lässt natürlich Datenschützer und Betriebsräte erstmal tief Luft holen (https://netzpolitik.org/2019/datenschuetzer-pruefen-mitarbeiter-scoring-bei-zalando/). Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass klassische Beurteilungen (Führungskraft > Mitarbeiter) nicht annähernd so aussagekräftig sind wie 360, 270, 180 oder wenigstens 90 Grad Befragungen. Beachten Sie bitte hierzu unseren Artikel: 360 Grad Feedback für Mitarbeiter.

 

Operative Gründe: Bitte geben Sie in der Suchmaschine Ihrer Wahl die Begriffe „mein Chef..“ ein. Über 100 Mio. (!) Ergebnisse erscheinen, doch Positives sucht man darin vergebens. Begriffe wie „inkompetent“, „Mogelpackung“, „Hilfe“ springen ins Auge. Inkompetente oder als inkompetent wahrgenommene Führungskräfte haben das "Potenzial", ganze Abteilungen lahmzulegen. Nicht über Nacht, aber nach und nach. Und solch eine schleichende Zersetzung kann nicht beim klassischen Feedback „von oben nach unten“ erkannt werden, es kann nicht gegengesteuert werden.

360 Grad Feedback auch für Mitarbeiter geeignet? 

Kombinierte oder überhaupt regelmäßige, IT gestützte Multi-Rater Beurteilungen der Belegschaft finden in der Regel nicht statt. Und dafür gibt es auch gute Gründe. Stellen Sie sich das nur vor – Sie bewerten Ihre Mitarbeiter, werden auch von diesen bewertet, gleichzeitig erhalten Sie regelmäßige Beurteilungen durch Kunden, durch Ihre Führungskraft. Da könnte man doch ganz einfach ein Scoring System einführen – Sie erhalten eine Kennzahl und können sich ganz einfach mit Ihren Kollegen vergleichen. Sie sind eine 7.8 und Ihr Kollege eine 8.2 – das steigert gewiss Ihre Motivation und Ihren Ehrgeiz? ;-)

Rein wirtschaftlich betrachtet: Unternehmen steigern den Gewinn durch zufriedene und motivierte Mitarbeiter. Zufriedenheit und Motivation gehen jedoch nicht mit lückenloser Überwachung und Beurteilung einher. Mitarbeiter erhalten daher klassischerweise eine Beurteilung von „oben“. Diese ist natürlich subjektiv und keineswegs so akkurat und wertvoll wie die 360 Grad Beurteilung.

Unternehmen sind deswegen auf der Suche nach dem „goldenen Mittelweg“ und setzen zunehmend auf 180 Grad Feedback, oder aber auf ein „360 Grad Feedback light“:

 

360 Grad Feedback light

 

Dabei erhält der Mitarbeiter von Kollegen und Kunden keine direkte Beurteilung, aber genug allgemeines Feedback, um bei einem Mitarbeitergespräch zusätzliche Sichtweisen aufgreifen zu können (neben der Selbstwahrnehmung und dem Feedback durch den Vorgesetzten).

 

Als Instrument der Personalpolitik muss das 360 Grad Feedback anders aufgebaut und durchgeführt werden: Schwerpunkte der Personalpolitik sind Entgeltzahlungen und Karriereschritte. Diese erfordern die Gesamtansicht und Vergleichbarkeit aller Mitarbeiter, entsprechend muss das Instrument vereinfacht und standardisiert werden und die Mitarbeiter in vergleichbaren Segmenten betrachtet und verglichen werden.

 

Eine bereits etablierte Variante des Multi Rater Feedbacks für Mitarbeiter ist die 90 Grad Beurteilung oder Leistungsbeurteilung: die Mitarbeiter bewerten sich selbst und erhalten Feedback vom Vorgesetzten. Dies ist vor allem als Vorbereitung und Schwerpunktsetzung der Mitarbeitergespräche oder grundsätzlich Personalgespräche sinnvoll.

 

WICHTIG: Feedback ist ein Geschenk! Das Ziel der Beurteilung ist keine Überwachung oder Kritik, sondern Personalentwicklung und -förderung. 

 

FEEDBACK DER NUTZER

DAS SAGEN B2B-KUNDEN ÜBER LAMAPOLL

intucon
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