Wie Sie durch Betriebliches Gesundheitsmanagement Mitarbeiterengagement fördern

Mitarbeiterbefragungen als wichtiges Analyseinstrument

Zufriedene, gesunde und produktive Mitarbeiter müssen kein unerreichbares Unternehmensziel bleiben. Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, kann ein Schlüssel sein, um nachweislich mehr Mitarbeiterzufriedenheit und -engagement zu erreichen.

Nicht nur die Digitalisierung, sondern auch der demografische Wandel sowie eine immer älter werdende Belegschaft stellen Unternehmen in den kommenden Jahren vor neue Herausforderungen. Betriebliche Gesundheitsmaßnahmen sind ein guter Ansatz, um Mitarbeiter längerfristig fit und gesund zu halten.

Warum sollten Unternehmen auf BGM setzen?

Ganz einfach: Unternehmen, die auf abgestimmte Gesundheitsmaßnahmen setzen, haben leistungsstärkere und zufriedenere Mitarbeiter. Aber nicht nur das: Ihre Mitarbeiter sind engagierter und fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz wertgeschätzt. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist somit auch ein erfolgreicher Ansatz, um Ihr Unternehmen im Bereich Fachkräftesicherung, Personalpolitik sowie Employer Branding hervorzuheben. Aber: Betriebliches Gesundheitsmanagement wird nicht allein in der Personalabteilung geplant und umgesetzt. Sie als Führungskraft, Vorstand und Unternehmenslenker sind maßgeblich für diesen Change-Prozess.

Aktuelle und zukünftige wichtige Personengruppen im BGM

Abb. Quelle: #whatsnext – GESUND ARBEITEN IN DER DIGITALEN ARBEITSWELT/Studie des IFBG, TK und Personalmagazin (Mai 2017)

Das Sechs-Phasen-Modell des BGM

Die Einführung erfolgt in mehreren Phasen. Bewährt hat sich ein Modell mit sechs Phasen. Wer schon zu Beginn klare Ziele festlegt, erleichtert sich den Weg zu einem erfolgreichen Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Die sechs Phasen in der Übersicht

6 Phasen des BGM

Erste Phase – Bedarf ermitteln

Definieren Sie hier bereits erste Ziele und ermitteln Sie den konkreten Bedarf.

Zweite Phase – Analyse

Analysieren Sie die Tätigkeiten und Arbeitsplätze Ihrer Mitarbeiter innerhalb der Organisation. Bestimmen Sie Schwachstellen. Führen Sie in dieser Phase erste Mitarbeiterbefragungen durch, um noch detailliertere Auskünfte von Ihren Mitarbeitern zu bekommen.

Dritte Phase – Interventionsplanung

Hier sollten Sie Ihre Ziele konkretisieren und erste Maßnahmen aus den Analyse-Ergebnissen ableiten.

Vierte Phase – Umsetzung

In der Umsetzungsphase realisieren Sie erste Gesundheitsmaßnahmen, wie zum Beispiel Rückenschulen oder Achtsamkeitskurse.

Fünfte Phase – Evaluation

In der Evaluationsphase werten Sie die Ergebnisse aus dem Projekt aus. Eine erneute Befragung der Mitarbeiter bietet sich hier an, um unter anderem die Zufriedenheit zu messen und Optimierungspotenzial zu entdecken.

Sechste Phase – Nachhaltigkeit

Damit sich betriebliche Gesundheitsmaßnahmen längerfristig und erfolgreich in Ihrer Organisation etablieren und weiterentwickeln können, empfehlen sich weiterführende Analysen und beständiges Optimieren.

Quelle: Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG)/BSA-Akademie

Mitarbeiterbefragung als Analysetool für das Betriebliche Gesundheitsmanagement

Um den Status quo vor der Einführung zu erheben und Handlungsempfehlungen abzuleiten, empfiehlt sich der Einsatz von Mitarbeiterbefragungen. Wichtig ist, dass Sie sowohl Ihre Mitarbeiter als auch die Führungskräfte als Multiplikatoren einbeziehen. Transparenz und Offenheit im Kontext der Befragung können dazu führen, dass sich die Beteiligung an der Befragung erhöht. Klären Sie Ihre Mitarbeiter darüber auf, was Sie mit der Umfrage erreichen wollen, wie die Ergebnisse wieder in die Organisationsstrukturen zurückfließen und kommunizieren Sie die Resultate am Ende der Befragung. Wie Sie Mitarbeiterbefragungen mit LamaPoll erfolgreich aufsetzen erfahren Sie hier.

Foto von Barbara Schindler
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Durch LamaPoll konnten wir unsere Patientenbefragungen deutlich einfacher und datenschutzkonform umsetzen.

— Bewertung für LamaPoll

Zuletzt aktualisiert am 30. September 2026




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