Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass sie und ihre Sorgen ernst genommen werden. Das trägt nicht nur zu einer höheren Sicherheit am Arbeitsplatz bei, sondern dient auch der Motivations- und der daraus resultierenden Leistungssteigerung.
In vielen Unternehmen ist es längst üblich, ein regelmäßiges Mitarbeitergespräch zu führen, um die jeweiligen Zukunftsperspektiven und oft auch etwaige Gehaltsboni zu besprechen. Verbinden Sie es mit einer regelmäßigen Abfrage möglicher Gefährdungen am Arbeitsplatz und profitieren Sie doppelt.
Beispielfragen für das Gespräch
Mit diesen Fragen bringen Sie mögliche Gefährdungen im Mitarbeitergespräch zur Sprache. Sie decken körperliche und psychische Belastungen ab, die nach § 5 ArbSchG zur Gefährdungsbeurteilung gehören.
- Gibt es Tätigkeiten oder Arbeitsschritte, bei denen Sie sich unsicher fühlen oder schon einmal eine brenzlige Situation erlebt haben?
- Wie gut passen Arbeitsplatz, Arbeitsmittel und Schutzausrüstung zu Ihren Aufgaben?
- Gibt es körperliche Belastungen, etwa durch schweres Heben, einseitige Haltung, Lärm oder Hitze?
- Wie erleben Sie Arbeitsmenge und Zeitdruck? Kommen Sie mit Ihrer Arbeitszeit aus?
- Wie gut funktionieren Informationsfluss und Zusammenarbeit im Team?
- Was würde Ihnen die Arbeit sicherer oder leichter machen?
Halten Sie die Antworten fest und leiten Sie daraus konkrete Maßnahmen ab.
Eine Alternative bietet die Mitarbeiterbefragung, die unabhängig vom Mitarbeitergespräch und speziell im Hinblick auf die Gefahrenbeurteilung erfolgen kann.

