Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass sie und ihre Sorgen ernstgenommen werden. Das trägt nicht nur zu einer höheren Sicherheit am Arbeitsplatz bei, sondern dient auch der Motivations- und der daraus resultierenden Leistungssteigerung.
In vielen Unternehmen ist es längst üblich, ein regelmäßiges Mitarbeitergespräch zu führen, um die jeweiligen Zukunftsperspektiven und oft auch etwaige Gehaltsboni zu besprechen. Kombinieren Sie dies mit einer regelmäßigen Evaluierung von Problemzonen und profitieren Sie doppelt!
Transparent arbeiten
Bleiben Sie immer transparent. Nutzen Sie zum Beispiel Besprechungen zusätzlich zu einzelnen Mitarbeitergesprächen, um über Neuerungen und aktuelle Zwischenstände zu berichten. So fühlen sie sich zu jeder Zeit ernstgenommen.
Eigenanalyse vorab
Evaluieren Sie bereits im Vorfeld zusammen mit dem Betriebsrat und anderen für die Sicherheit zuständigen Mitarbeitern die Gefahrenzonen, wie zuvor beschrieben. So kann auf die Probleme der Beschäftigten besser eingegangen werden.
Veränderungen fördern
Geht es um Gefahren, reicht es längst nicht mehr, Veränderungen nur zu akzeptieren. Fördern Sie diese – mit allen möglichen Mitteln! Dazu sind Zeit, Planung und auch ein gewisses Budget notwendig.
Individualität zulassen
Jeder Mensch ist anders, daher hat auch jeder Mitarbeiter in einem anderen Bereich mögliche Schwierigkeiten. Der wichtigste Punkt liegt darin, einen Schutz für jede Persönlichkeit darzustellen und die einzelnen Talente zu fördern. Womöglich wird durch ein solches Gespräch klar, dass ein Mitarbeiter im aktuellen Bereich nicht gut eingesetzt ist? Es sollten gemeinsam Alternativen gefunden werden.
Betriebsrat einbinden
Da es seine Pflicht ist, in der Gefährdungseindämmung mitzuwirken, sollte der Betriebsrat auch an Mitarbeitergesprächen teilnehmen. Das steigert zudem das Vertrauen und Wohlbefinden während solcher Gespräche.
Mitarbeiter vorbereiten
Informieren Sie Ihre Mitarbeiter vor dem Gespräch, dass Sie auch über die Arbeitsabläufe und etwaige Schwierigkeiten damit informiert werden möchten. So haben diese Gelegenheit, sich im Vorfeld bereits eingehend Gedanken darüber zu machen. Bei spontaner Befragung geraten vereinzelt Problemzonen womöglich in Vergessenheit.
Eine Alternative bietet die Mitarbeiterbefragung, die unabhängig vom Mitarbeitergespräch und speziell im Hinblick auf die Gefahrenbeurteilung erfolgen kann.
- Tipps für Ihre Mitarbeiterbefragungen
- Gefährdungsbeurteilung - was ist das?
- Instrumente und Werkzeuge der GBU
- Angepasste Gefährdungsbeurteilung Corona/Covid-19
- Instrumente und Werkzeuge der GBU
- Risikobeurteilung
- Kontrolle betrieblicher Gefahren
- Grundsätze der Gefahrenverhütung
- Schulungen zum Arbeitsschutz
- Physische Gefährdungen
- Psychische Gefährdungen
- Weitere Gefaehrdungsarten
- Umgebungsgefährdungen
- Ablauf der physischen GBU
- Ablauf der psychischen GBU
- Gefährdungsbeurteilung beim Mitarbeitergespräch
- Betriebliche-Organisation
- Betriebliches-Gesundheitsmanagement
- Betriebliche Gesundheitsförderung
- Wenn die Prävention nicht ausgereicht hat: Erste-Hilfe
- Mutterschutz und GBU
- Tipps für Ihre GBU
- Fazit zur Gefährdungsbeurteilung


