Ein Puls-Check liefert schnell ein aktuelles Stimmungsbild, hat aber auch Grenzen. Die SWOT-Analyse zeigt beides auf einen Blick: die Stärken und Schwächen der Methode sowie die Chancen und Risiken bei der Umsetzung. So wissen Sie schon vor dem Start, worauf Sie achten sollten.
Was ist eine SWOT-Analyse? SWOT steht für Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats, auf Deutsch Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Die SWOT-Analyse ist eine Methode der strategischen Planung und ein wichtiges Instrument in der Marktforschung. Die interne Analyse benennt die Stärken und Schwächen des Unternehmens, die externe Analyse von Markt und Umfeld die Chancen und Risiken.

Puls-Check: SWOT-Analyse
Schwächen gezielt ausgleichen
- Befragungsmüdigkeit: Halten Sie den Puls-Check mit 5 bis 10 Fragen kurz und befragen Sie in einem festen monatlichen Rhythmus.
- Zyklische Schwankungen: Einzelne Werte können saisonal oder durch aktuelle Ereignisse schwanken. Bewerten Sie deshalb Trends über mehrere Monate statt einzelner Ergebnisse.
- Wenig Handlungsimplikationen: Allgemeine Fragen liefern kaum konkrete Ansatzpunkte. Stellen Sie gezielte Fragen zu einem klar definierten Thema und ergänzen Sie ein Freitextfeld für Verbesserungsvorschläge.
Risiken vermeiden
Die größten Risiken entstehen nach der Befragung. Teilen Sie die Ergebnisse zeitnah mit allen Befragten und sagen Sie klar, welche Maßnahmen folgen. Versprechen Sie nur, was Sie auch umsetzen können: Bleiben angekündigte Verbesserungen aus, sinkt die Motivation und damit die Beteiligung am nächsten Puls-Check. Halbherzigem oder missverständlichem Feedback beugen Sie mit klar formulierten Fragen vor.
Wie Sie Ergebnisse zurückspielen und Zuständigkeiten festlegen, lesen Sie im Puls-Check-Prozess.
Nächster Schritt: Stellen Sie Ihren Puls-Check mit unseren Beispielfragen zusammen und bereiten Sie ihn mit der Puls-Check-Liste vor.

