Neue EU-Regelungen der DSGVO
Was seit Mai 2018 für Unternehmen gilt
Seit dem 25. Mai 2018 gilt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in allen EU-Mitgliedstaaten unmittelbar.1 Die spürbarste Änderung: Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist.1 Welche Änderungen es noch gibt, fasst LamaPoll gern für Sie zusammen.
Inhaltsverzeichnis
- Neue EU-Regelungen der DSGVO
- Was hat sich 2018 geändert?
- Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick
- Was bedeutet die DSGVO für Unternehmen, die Online-Befragungen erstellen oder beauftragen?
- Stand 2026
- Die Datenschutz-Grundverordnung im Video
- Weiterführende Informationen zur Datenschutz-Grundverordnung
Was hat sich 2018 geändert?
Die DSGVO hat die EU-Datenschutzrichtlinie 95/46/EG abgelöst und gilt EU-weit unmittelbar. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gibt es weiterhin: Es wurde 2018 neu gefasst und regelt nur noch, was die DSGVO den Mitgliedstaaten überlässt, etwa den Datenschutzbeauftragten oder die Videoüberwachung.2 Auch die Landesdatenschutzgesetze gelten weiter und wurden angepasst.
Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick

Was bedeutet die DSGVO für Unternehmen, die Online-Befragungen erstellen oder beauftragen?
Vor der Befragung legen Sie den Zweck eindeutig fest und erheben nur die Daten, die Sie dafür benötigen (Art. 5 DSGVO). Sie brauchen eine Rechtsgrundlage, meist die Einwilligung der Teilnehmenden oder ein berechtigtes Interesse (Art. 6). Zu Beginn der Umfrage informieren Sie die Teilnehmenden, wer ihre Daten wofür verarbeitet und welche Rechte sie haben (Art. 13), darunter Auskunft, Berichtigung und Löschung (Art. 15–17). Eine Einwilligung können sie jederzeit widerrufen (Art. 7 Abs. 3). Setzen Sie einen Dienstleister wie LamaPoll ein, schließen Sie mit ihm einen AV-Vertrag ab (Art. 28).1
LamaPoll arbeitet ausschließlich mit deutschen Unterauftragsverarbeitern. Das ISMS ist von TÜV SÜD nach ISO/IEC 27001:2022, 27017 und 27018 zertifiziert.3 Zusätzlich hat LamaPoll das TISAX-Label AL2.
Stand 2026
Seit dem 1. Januar 2026 ist die Verordnung (EU) 2025/2518 in Kraft. Sie vereinheitlicht die Verfahren der Aufsichtsbehörden in grenzüberschreitenden Fällen und gilt ab dem 2. April 2027.4 Mit dem „Digital Omnibus“ hat die EU-Kommission im November 2025 Änderungen an der DSGVO vorgeschlagen, unter anderem am Begriff der personenbezogenen Daten und bei der Meldung von Datenpannen. Beschlossen ist davon noch nichts, bis dahin gilt die DSGVO unverändert.5
Zur Übermittlung personenbezogener Daten in die USA lesen Sie Data Privacy Framework: Datentransfer in die USA und Datenverarbeitung innerhalb und außerhalb der EU.
Die Datenschutz-Grundverordnung im Video
Quelle: YouTube-Kanal, Zeitschrift für Datenschutz (ZD) und MultiMedia und Recht (MMR), VerlageCHBeckVahlen
Weiterführende Informationen zur Datenschutz-Grundverordnung
Quellen und Verweise:
- https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32016R0679
- https://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_2018/
- https://www.lamapoll.de/cdn/media/files/LamaPoll-ISO-Zertifikat_27001_27017_27018-62366ms27001_deutsch.pdf
- https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32025R2518
- https://www.europarl.europa.eu/legislative-train/theme-a-new-plan-for-europe-s-sustainable-prosperity-and-competitiveness/file-digital-package


