Digital Leadership: Mit digitalem Feedback in die Zukunft

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Kein Tag vergeht, an dem nicht über Digitale Transformation, Agilität, New Work, Homeoffice oder Digital Leadership berichtet wird. Die meist gebrauchte Zeitform in diesem Zusammenhang: der Konjunktiv. „Führungskräfte sollten, Organisationen müssten, Mitarbeiter könnten.“ Diese Zeitform beschreibt ganz gut, wie schwierig es gerade für Organisationen, Führungskräfte und Mitarbeiter ist, jahrelang etablierte Strukturen aufzugeben und sich dem Neuen, dem Flexiblen und Agilen anzupassen. Start-ups haben es da leichter: Von Hause aus besitzen sie digitale Geschäftsmodelle und Leadership wird meist Buttom-up gelebt. Was ist also Digital Leadership, und was hat das alles mit Feedback zu tun?

 

Führung oder Leadership war bis vor kurzem durch Anweisungen, Controlling und klassischen Linienhierarchien gekennzeichnet. Die Arbeitsweise war meist Top-Down – Entscheidungen wurden von ganz oben nach unten weitergegeben und auch dort umgesetzt. Mit dem Aufkommen des digitalen Zeitalters und der digitalen Geschäftsmodelle hat sich dies geändert. Digitale Geschäftsmodelle leben von agilen, schnellen Strukturen. Ihre Treiber sind Tests, Rückkopplungen und Iterationen. Klassische Unternehmensstrukturen dagegen sind schwerfällig und ziehen bei so viel Schnelligkeit am globalen Markt hinter den Start-ups her. Digital Leadership wird daher als eine neue Form der Führung verstanden.

 

Digitale Transformation braucht Feedback-Management

Die Digitale Transformation auf Seite der Unternehmen ist der Versuch, sich dieser Beweglichkeit anzupassen, sie zu adaptieren. Transformation bedeutet somit auch, ein neues Verständnis von Führung zu schaffen. Denn die Digitalisierung durchdringt alle Bereiche einer Organisation. Wo früher Management-Fähigkeiten wichtig waren, sind es heute Fähigkeiten wie selbstorganisierende Netzwerke zu steuern oder der offene Umgang mit Fehlern und einer Fehlerkultur. Digital Leadership heißt daher u.a. Informationen in Echtzeit, Lernfortschritte und Unterstützung bei Fehlern und Konflikten sowie eine erhöhte Bewertungs- und Abstimmungsdichte bei Entscheidungen. (VGl., nach van Dick, Helfritz, Strickling, Groß & Holz, 2016) Aber vor allem bedeutet es, dass die Führungskraft in der Lage ist, digital zu kommunizieren sowie auf digitalen Kanälen Beziehungen aufzubauen, und diese zu pflegen.

Dieser Wandel benötigt Feedback als elementaren Bestandteil. Nicht unbedingt in Form von riesigen externen Marktforschungsinstituten, sondern schnell, effizient und schlank. Online-Feedback, sprich die fragenbasierte Rückkopplung, ist daher ein gutes Instrument, um die digitale Transformation innerhalb einer Organisation, in Projekten oder in Teams datengestützt voranzutreiben und Prozesse und Strukturen sichtbar zu machen. Unstimmigkeiten, Fehler sowie weiterführende Informationen können so zeitnah optimiert und angepasst werden, ohne hohe Kosten.


 

Wie können Führungskräfte durch Online-Befragungen den digitalen Wandel in Ihrer Organisation unterstützen?

Wandel, ob digital oder analog, ist nur dann erfolgreich, wenn er von einem überwiegenden Teil der „Betroffenen“ getragen wird. Überzeugungsarbeit bildet daher einen großen Teil von Transformationsvorhaben. Ein weiteres grundlegendes Werkzeug: Vertrauen. Denn erst in einer vertrauensvollen Beziehung ist Feedback der wertvollste Schlüssel, um Veränderungen gemeinsam anzustoßen. Feedback ist daher ein wichtiger Baustein, um aus weniger positiven Erfahrungen schnell Rückschlüsse zu ziehen und zeitnah neue Lösungswege zu suchen.


Feedbackformen, die gut geeignet sind, um den digitalen Wandel Ihrer Organisation zu begleiten

  • Online-Befragungen zur Ermittlung des Status -Quo
  • Mitarbeiterfeedback zu bereits angelaufenen Prozessen
  • Teamfeedback zur Verbesserung der Zusammenarbeit im Team
  • 360º Grad-Feedback für noch mehr Vertrauen

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  1. Online-Befragungen zur Ermittlung des Status Quo

Sie möchten erst einmal einen Gesamtüberblick zum derzeitigen Status in Ihrer Organisation, in Ihrem Team oder Projekt? Hierfür bietet sich ein Workshop mit nachgelagerter Online-Befragung an. Erarbeiten Sie gemeinsam im Workshop den derzeitigen Status-Quo in Ihrer Organisation, in Ihrem Team oder im Projekt. Nutzen Sie die nachgelagerte Online-Befragung, um zum Beispiel weiterführendere Insights zu generieren oder zusätzlich unterschiedliche Wissensstände zum Thema abzufragen. Sorgen Sie durch eine Anschließende Veröffentlichung der Ergebnisse aus dem Workshop sowie der Befragung dafür, dass Ihnen von den Beteiligten Vertrauen ausgesprochen wird.

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  1. Mitarbeiterfeedback zu bereits angelaufenen Veränderungs-Prozessen

Ihre Organisation mischt bereits kräftig bei der digitalen Transformation mit? Erste digitale Projekte sind in Ihrer Organisation integriert? Ob Homeoffice oder die Einführung von digitalen Collaborationstools, die Rückkopplung derjenigen, die diese Prozesse ausfüllen, ist für Sie notwendig, um effiziente Verbesserungsmaßnahmen zu überlegen und gegebenenfalls zu implementieren. Online-Befragungen der einzelnen Mitarbeiter sind ein solides Instrument, um Prozess-Unstimmigkeiten sowie die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit dem Prozess zu ermitteln.

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  1. Teamfeedback zur Verbesserung der Zusammenarbeit im Team

Ihr Team arbeitet bereits seit einiger Zeit in den angepassten Strukturen. Die Teamstruktur ist sehr heterogen und für Sie als Führungskraft ist es schwer, eindeutiges Feedback zu erhalten. Verwenden Sie Online-Befragungen, um datenbasiert eine für Sie aussagbare Schlussfolgerung zu ziehen. Teamfeedback eignet sich hervorragend, um, die Zufriedenheit und Produktivität im gesamten Team zu steigern.

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  1. 360º Grad-Feedback für noch mehr Vertrauen

Für mehr Transparenz und Vertrauen ist es ein gutes Signal, wenn auch Sie sich als Führungskraft dem Feedback Ihrer Mitarbeiter stellen. Bei dem 360º Grad-Feedback bekommen Sie als Führungskraft wertvolle Rückmeldung und erhaltend die Chance zur Veränderung.

 


Wie Sie den Wandel in Ihrem Unternehmen auch gestalten und voranbringen, entscheidend ist, dass Sie Ihre Mitarbeiter transparent in die Prozesse miteinbinden und Sie für die neuen Möglichkeiten empowern. Eine positive Feedback-Kultur ist dabei durchaus ein wichtiger Baustein.

 

 

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