Tipps & Tricks Studienabschlussarbeit: Online-Befragungen für Bachelor-und Masterthesis

Lesezeit: 3 Minuten

Das neue Semester steht in den Startlöchern. Für einige heißt es jetzt: Noch einmal alles geben, um die eigene Bachelor- oder Masterthesis voranzubringen. Wenn Du für Deine Studienabschlussarbeit eine eigene Fragestellung untersuchst und eine Online-Umfrage dafür vorsiehst, solltest Du unbedingt weiterlesen. Mit unserer Checkliste bist Du dafür nämlich bestens ausgestattet. Im Artikel erfährst Du, wie Du Dich am besten vorbereitest, welches Designs Du nutzen kannst und wie Du am besten Deine Ergebnisse auswertest.

 

Du bist fertig mit der Uni. Naja, fast. Nur noch Deine Studienabschlussarbeit steht noch zwischen Dir und der zukünftigen Arbeitswelt. Auch nach mehr als drei Semestern Statistik, Sozialwissenschaft oder Stochastik, die letzte Umfrage muss einfach gelingen. Aber wo am besten anfangen?

LamaPoll empfiehlt folgende Schritte, damit Du Dich in Ruhe und ohne zusätzlichen Stress auf Deine Umfrage konzentrieren kannst.

1. Klärung der Fragestellung

Das A und O jeder Befragung: Was will ich mit meiner Online-Umfrage überhaupt erheben? Was ist das Ziel der Befragung und mit welcher Fragestellung (z.B. Matrixfragen, …)  erreiche ich dieses? Unser Tipp: Plane hier lieber etwas mehr Zeit ein, denn ohne durchdachtes Konzept, ist Deine Umfrage zum Scheitern verurteilt. Überlege Dir eine Fragestellung, die nicht zu einfach gehalten ist. Durchforste Deine wissenschaftlichen Primär- und Sekundärquellen. Überlege Dir vorab, ob es nicht spannender ist, wenn Du eine Fragestellung untersuchst, die noch in keiner Literatur zu finden ist? Aber Vorsicht: Konstruierte Fragestellungen wirken nicht glaubwürdig und führen meist auch nicht dazu, geeignete Teilnehmer für die Umfrage Deiner Abschlussarbeit zu begeistern.


2. Die Recherche nach dem geeigneten Online-Tool

Die Recherche nach dem geeigneten Online-Umfrage-Tool solltest Du in Deiner Planung für Deine Studienabschlussarbeit berücksichtigen und hierfür etwas mehr Zeit einplanen. Denn Online-Umfrage-Tools gibt es sehr viele und nicht immer, ist das erste Ergebnis, was Google ausspuckt das Beste für Dich.


Nimm Dir daher für Deine Recherche etwas mehr Zeit und notiere Dir, was das Online-Umfrage-Tool für Deine Umfrage alles leisten sollte.

Wichtige Fragen, die Du Dir daher vorab stellen solltest:

 

Kostenfrei vs. bezahlpflichtig
Will ich als Student ein kostenfreies Umfrage-Tool nutzen oder bin ich sogar bereit für die Umfrage Geld zu investieren?

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Benutzerfreundlichkeit
Hier gilt die Devise: testen, testen, testen. Denn nur in der Anwendung kannst Du überprüfen, ob sich das Online-Tool einfach bedienen lässt.

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Funktionen
Benutzerfreundlichkeit und die Funktionalität solltest Du am besten zusammen gegenprüfen. Denn Online-Tools, die mitunter einfach zu bedienen sind, bilden nicht immer alle Funktionen ab, die Du benötigst. Hinweis: Schaut auch, ob Ihr im Notfall auf Templates bzw. Design-Vorlagen im Tool zurückgreifen könnt.

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Datenschutz
Wird bei der Recherche oft bzw. gar nicht berücksichtigt. Ist aber definitiv nicht zu unterschätzen. Manchmal erhebt Ihr mit Eurer Umfrage nämlich personenbezogene Daten, bei der die Betroffenen sowie deren Daten besonderen Schutz genießen. Macht Euch bewusst, dass alle Online-Umfrage-Tools, die Ihre Server nicht in Deutschland hosten, nicht dem Bundesdatenschutzgesetz unterliegen. Dass bedeutet, dass unter anderem Daten, also auch personenbezogene Daten, zweckentfremdet werden können. Für Außereuropäische oder amerikanische Tools wird rechtlich das unsichere EU-US Privacy Shield angewendet.

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Gibt es in dringenden Fällen eine Support-Möglichkeit
Ihr habt Fragen – blöd, wenn Ihr dann ein Tool nutzt, was keinen Support anbietet oder bei dem Ihr Monate auf eine Rückantwort warten müsst.

 


3. Design der Online-Umfrage

Ihr habt das Ziel sowie die Fragestellung Eurer Online-Umfrage aufgeschlüsselt? Das richtige Online-Umfrage-Tool habt Ihr auch? Na, dann kann es ja mit dem ersten Fragebogen losgehen. Nicht ganz, denn neben der richtigen Fragestellung spielt auch das Design Eures Fragebogens eine entscheidende Rolle. Das Design ist das, was den Befragten als erstes ins Auge fällt. Ist es ansprechend, könnt Ihr sogar Eure Teilnehmer-sowie Rücklaufquoten zu Eurer Umfrage erhöhen. Sofern Ihr die Eure Abschluss-Arbeit bei oder für ein Unternehmen anfertigt, klärt vorab ab, ob Ihr Eure Umfrage im Unternehmensdesign anfertigen oder auf eigene Designs zurückgreifen könnt.


4. Aufbau des Fragebogens

Generell besitzen Fragebögen, ob Quiz, Mitarbeiter-oder Kundenumfrage, einen ähnlichen Aufbau.

Fragebögen bestehen meist aus:

  1. einem individuellen Anschreiben
  2. aus einem Mittelteil
  3. einem Abschluss


 

  1. Das Anschreiben sollte kurz und knapp informieren, um was es in der Befragung geht. Hier solltet Ihr verständlich und präzise formulieren. Hinweise zum Datenschutz, verantwortliche Ansprechpartner könnt Ihr u.a. bereits hier aufführen. Rechtschreibung im Anschluss noch mal überprüfen. Versucht, am Anfang Eures Fragebogens, darauf zu achten, nicht zu viele offene Fragetypen zu verwenden. Zu viele freie Textfelder können die Motivation der Teilnehmer minimieren.
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  2. Im Mitteil solltet Ihr selektive Filter oder Sprünge nutzen. Eure Befragten erhalten dann nur für sie erforderlichen Fragestellungen.
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  3. Denkt daran, Euch beim Abschluss Eurer Befragung bei Euren Teilnehmern zu bedanken.

5. Auswertung

Eure Online-Befragung war ein großartiger Erfolg? Dann solltet Ihr jetzt viele neue Fakten angesammelt haben. Um Eure eingangs formulierte Hypothese zu überprüfen und Ergebnisse in Zusammenhang zu setzen und zu formulieren. Achtet unbedingt auf eine saubere methodische Auswertung. Bei LamaPoll könnt Ihr die Ergebnisse visuell in Echtzeit auswerten und sogar exportieren.

 

PRAXIS-TIPP: Checkliste Online-Befragungen für Bachelor- und/oder Masterthesis

 

 

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