Innerhalb des Umfrage-Reports haben Sie die Möglichkeit, die Metriken Ihrer Datenquellen nach Bedarf anzupassen. Für die Antworten stehen Ihnen drei Optionen zur Verfügung (siehe Abbildung 1):
- Absolute Anzahl
- Relativ (in %)
- Relativ zu Teilnehmer (in %)

Die Metrik „Relativ in %“ zeigt den Anteil jeder Antwortoption an allen abgegebenen Antworten. Sie eignet sich, um zu sehen, wie sich die Antworten insgesamt auf die Antwortoptionen verteilen und welche Option am häufigsten ausgewählt wurde.
Bei „Relativ zu Teilnehmern in %“ liegt der Fokus darauf, welcher Anteil der Teilnehmenden eine bestimmte Antwortoption ausgewählt hat. Visualisiert erkennen Sie so, wie verbreitet eine Antwortoption unter den Teilnehmenden ist.
Mit anderen Worten: Der Unterschied liegt in den verwendeten Bezugsgrößen. „Relativ in %“ bezieht sich auf alle abgegebenen Antworten und zeigt deren Verteilung. „Relativ zu Teilnehmern in %“ bezieht sich hingegen auf alle Umfrage-Teilnehmer und gibt den Anteil der Teilnehmenden an, die eine bestimmte Antwortoption gewählt haben.
Bei der Unterscheidung beider Metriken ist auch der verwendete Fragetyp entscheidend. Zur Veranschaulichung vergleichen wir nun Beispiel-Umfragen mit einer Single-Choice- bzw. einer Multiple-Choice-Frage.
Beispiel A: Wir haben eine Umfrage mit sechs Teilnehmenden und einer Single-Choice-Frage. Antwort A wird drei Mal gewählt, Antwort B zwei Mal und Antwort C einmal . Es gibt keine Unterschiede zwischen den beiden Darstellungen „Relativ in %“ und „Relativ zu Teilnehmer in %“(siehe Abbildung 2).

Das liegt daran, weil die Anzahl der abgegebenen Antworten auch der Anzahl der Teilnehmenden entspricht. Schließlich kann jede:r Befragte nur eine Antwortoption wählen.
Bei einer Multiple-Choice-Frage gibt es jedoch Abweichungen, weil Teilnehmende die Möglichkeit haben, mehrere Antworten auszuwählen. Das hat zur Folge, dass die Anzahl der gewählten Antwortoptionen zumeist größer ist als die reine Anzahl der Teilnehmenden. Aus diesem Grund stehen Ihnen überhaupt beide Metriken zur Verfügung.
Beispiel B: Wir nutzen eine Umfrage mit drei Teilnehmenden und einer Multiple-Choice-Frage. Auch hier wird Antwort A drei Mal, Antwort B zwei Mal und Antwort C einmal gewählt (siehe Abbildung 3).

Die „Anzahl“ im ersten Diagramm ist bei beiden Beispielen gleich. Hier wird nur gezählt, wie oft jede Option gewählt wurde.
Auch bei der Metrik „Relativ in %“ im zweiten Diagramm gibt es keinen Unterschied. Diese Variante zeigt, wie sich die abgegebenen Antworten verteilen. Das Ergebnis am Ende entspricht immer 100 Prozent.

Vergleicht man den dritten Diagramm-Block der Abbildungen 1 und 2 miteinander, dann gibt es bei der Multiple-Choice-Variante eine Abweichung. Denn hier wird zum einen durch die Anzahl der Teilnehmenden geteilt und zum anderen kann die Endsumme auch über 100 Prozent liegen.
