{"id":45,"date":"2015-10-06T16:55:57","date_gmt":"2015-10-06T15:55:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lamapoll.de\/blog\/?p=45"},"modified":"2017-06-02T15:30:04","modified_gmt":"2017-06-02T14:30:04","slug":"unternehmen-verschenken-die-privaten-daten-ihrer-mitarbeiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lamapoll.de\/blog\/unternehmen-verschenken-die-privaten-daten-ihrer-mitarbeiter\/","title":{"rendered":"Unternehmen verschenken die privaten Daten ihrer Mitarbeiter&#8230;"},"content":{"rendered":"<h3>&#8230; wie E-Mail-Adresse, Name, h\u00e4ufig\u00a0auch Geschlecht, Einkommen oder famili\u00e4re Situation. Ganz zu schweigen von den Umfrageergebnissen &#8211; je nach Kontext sind dies pers\u00f6nliche Beurteilungen, verbunden mit Aufstiegschancen, Kritik an Kollegen, pers\u00f6nliches Wohlbefinden, krankheitsbedingte Fehltage und und und&#8230;<\/h3>\n<h2>Doch was ist eigentlich los?<\/h2>\n<p>Unternehmen f\u00fchren Umfragen durch. Das m\u00fcssen Sie auch, nicht umsonst sind Mitarbeiterumfragen ein wichtiger Grundstein der ISO 27000 Zertifizierung. Effizient k\u00f6nnen\u00a0diese Umfragen nur <a href=\"https:\/\/www.lamapoll.de\/Umfrage-1\/Vorteile-von-online-Umfragen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">online durchgef\u00fchrt<\/a> werden, das gilt vor allem f\u00fcr internationale, mehrsprachige Konzerne. Um die Mitarbeiter also personifiziert, in der richtigen Sprache einladen zu k\u00f6nnen, gezielt Erinnerungsmails versenden zu k\u00f6nnen oder den individuellen Fragebogen k\u00fcrzen zu k\u00f6nnen, nutzen Unternehmen in der Regel die Teilnehmer-Verwaltungsm\u00f6glichkeiten von externen Umfrage Tools. Das bedeutet, dass Adressb\u00fccher gef\u00fcllt werden &#8211; mit Namen, Attributen, Adressen, s\u00e4mtlichen relevanten Informationen eben.<\/p>\n<p>Das allein ist nicht verkehrt. Ohne ein Minimum an Gesetz, Ordnung und Vertrauen d\u00fcrfte kein Unternehmen Vertr\u00e4ge oder Gehaltsabrechnungen per Post versenden. Doch die Post hat ja einen gewissen Ruf und tut auch einiges daf\u00fcr. Umso verwunderlicher, dass die selben Unternehmen all diese sensiblen Mitarbeiterdaten an irgendwelche Unternehmen und Server in \u00dcbersee schicken. Sp\u00e4testens seit dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/USA_PATRIOT_Act\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Patriot Act<\/a> m\u00fcsste jedem Datensch\u00fctzer klar sein, dass zwischen Ihren Daten und US Beh\u00f6rden nicht einmal ein richterlicher Beschluss steht (dies gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr ausl\u00e4ndische T\u00f6chter der jeweiligen Unternehmen und selbst dann, wenn lokale, etwa deutsche, Gesetze dies untersagen). Ok, wirklich allersp\u00e4testens seit\u00a0den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Globale_%C3%9Cberwachungs-_und_Spionageaff%C3%A4re\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Snowden Akten<\/a>\u00a0m\u00fcsste nun wirklich jeder Datensch\u00fctzer\u00a0erwacht sein. Allerallerallersp\u00e4testens nun, seit\u00a0der\u00a0Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union (EuGH) das Safe Harbor Abkommen f\u00fcr ung\u00fcltig\u00a0erkl\u00e4rt hat&#8230;.<\/p>\n<p>Nun ja, lassen wir das. Auch morgen werden Unternehmen die Daten ihrer Mitarbeiter in die USA schicken. Dies geschieht nicht einmal b\u00f6swillig, h\u00e4ufig auch aus Unwissenheit. Doch Achtung &#8211; Unwissenheit sch\u00fctzt nicht vor dem Gesetz. Der Arbeitnehmer hat das Recht auf Privatsph\u00e4re, und der Arbeitnehmer hat auch jedes Recht, rechtliche Schritte einzuleiten, wenn er die eigenen Daten fahrl\u00e4ssig ver\u00f6ffentlicht sieht. Aber warum \u00fcberhaupt Risiken eingehen? L\u00e4ngst gibt es<a href=\"https:\/\/www.lamapoll.de\/Sichere-Alternative-Surveymonkey\"> bessere Alternativen, made in Germany<\/a>;).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; wie E-Mail-Adresse, Name, h\u00e4ufig\u00a0auch Geschlecht, Einkommen oder famili\u00e4re Situation. Ganz zu schweigen von den Umfrageergebnissen &#8211; je nach Kontext sind dies pers\u00f6nliche Beurteilungen, verbunden mit Aufstiegschancen, Kritik an Kollegen, pers\u00f6nliches Wohlbefinden, krankheitsbedingte Fehltage und und und&#8230; Doch was ist eigentlich los? Unternehmen f\u00fchren Umfragen durch. 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